Leistungen
Hier haben Sie die Möglichkeit, sich einen kleinen Überblick über mein Behandlungsangebot zu machen.
Krankengymnastik
Die Krankengymnastik (KG) wurde 1994 durch eine Änderung des Berufsrechts in Physiotherapie umbenannt.
Das Wort ‚Physiotherapie‘ findet, wie so oft, ihren Ursprung aus dem Altgriechischen. Es setzt sich aus φύσις, phýsis „Natur; Körper“ und θεραπεία, therapeía „Dienen, Pflege, Heilung“ zusammen.
Doch egal, ob nun von Krankengymnastik oder Physiotherapie gesprochen wird, die Behandlung ist dieselbe und orientiert sich an den Bewegungs- und Funktionsfähigkeiten des Körpers.
Diese können durch diverse Gründe - Erkrankung, angeborene Fehlentwicklung oder konstante Fehlbelastungen - beeinträchtigt sein und dadurch den Alltag enorm einschränken.
Die KG verfolgt neben der Schmerzreduktion das Ziel, die gestörte Beweglichkeit und Funktion des Patienten zu verbessern oder gänzlich wiederherzustellen.
Manuelle Therapie
Die Manuelle Therapie (MT) ist ein Behandlungsansatz, bei dem gestörte Abläufe des Bewegungsapparates untersucht und behandelt werden.
Die Basis dafür sind spezielle Handgriff- und Mobilisationstechniken, sodass Schmerzen gelindert und Bewegungsstörungen beseitigt werden.
Als Ziel gilt es, das Zusammenspiel zwischen Gelenken, Muskeln und Nerven wieder herzustellen.
Die Manuelle Therapie darf nur von dafür speziell weitergebildeten Physiotherapeuten durchgeführt werden.
Triggerpunkttherapie (TrP)
Triggerpunkte (engl. „to trigger“ – auslösen, erzeugen) können als „Knötchen“ bzw. Muskelverhärtungen beschrieben werden, die punktuell in der Muskulatur auftauchen. Die Entstehung dieser lokalen Verhärtungen kann von Körper zu Körper variieren. Die auslösenden Faktoren reichen von körperlicher (sportlicher) Überlastung bis hin zu dessen Gegenteil, der Inaktivität und den jeweiligen Folgeerscheinungen.
Auch wenn die Knötchen noch so klein und unbedeutend scheinen, so lassen sich auf diese Punkte etwa 80-90% aller Schmerzsyndrome zurückführen! – siehe Mysofaszial Release.
Da diese muskulären Verhärtungen besonders druckempfindlich sind, lösen sie starke Schmerzen an dieser Stelle aus. Es kann aber auch sein, dass die Schmerzreaktion an einer für den Patienten völlig unerwarteten Körperstelle auftritt.
Durch die Triggerpunkttherapie soll Ihre körperliche Gesundheit und gewohnte Lebensqualität wieder hergestellt werden!
Myofaszial Release
Bei Myofaszial release (griech. „mys, myos“ = Muskel, engl. „to release” = freigeben, befreien) wird eine besondere Behandlungstechnik angewandt, in der das Augenmerk auf dem tief sitzenden Bindegewebe, dem Fasziensystem, und dessen Verspannungen gerichtet ist.
Das Fasziensystem, bzw. Bindegewebe, durchzieht den gesamten Körper und dessen einzelne Strukturen.
Auch hier kann das myofasziale Schmerzsyndrom - siehe Triggerpunktherapie bedingt durch Faszienblockaden, ausgelöst werden.
Probleme, sowie einhergehende Schmerzsyndrome lassen sich allerdings nicht auf Röntgenbildern o.ä. feststellen, sondern können nur von Therapeuten mit spezieller Weiterbildung diagnostiziert werden.
Durch Tiefengewebsmanipulationen werden die Schmerzen reduziert, da die Beweglich- und Verschiebbarkeit des Bindegewebes verbessert, Gelenke entlastet, Blockaden in Gelenken gelöst und negativ-festgefahrene Bewegungsmuster wieder aufgelöst werden.
Bedingt durch das ‚Schmerzgedächtnis‘, das auch in den faszialen Strukturen enthalten ist, sind meist mehrere Behandlungen erforderlich.
Lymphdrainage
Die Wirkung von Lymphdrainage beruht im Wesentlichen auf vier Wirkeffekten: der entstauenden, schmerzlindernden und muskelentspannenden, sowie einer stärkenden Wirkung auf die Abwehrkräfte.
Die Intention der manuellen Lymphdrainage (MLD) ist es die gestaute Lymphflüssigkeit wieder in Bewegung, demnach in den natürlichen Fluss, zu bringen. Die Lymphbahnen werden dafür durch spezielle Techniken so angeregt, dass der Lymphabfluss angeregt und gefördert wird, wordurch Wasseraneinlagerungen im Gewebe abgeleitet werden können.
Beine und Arme sind häufiger von einem Lymphödem betroffen und deshalb mit einer Lymphdrainage gut therapierbar.
Gesicht und Rumpf können aber natürlich ebenfalls mit diesem Verfahren behandelt werden.
Hausbesuche
Hausbesuche sind eine Zusatzverordung des Arztes, die den Patienten verschrieben wird, wenn es Ihnen (derzeit) nicht mehr möglich ist, eigenständig in meine Praxis zu gelangen.
Fußreflexzonenmassage
Ist Ihnen womöglich schon einmal die Ähnlichkeit der Form zwischen einem aufrecht stehenden Fuß und sitzenden Menschen aufgefallen?
Für einen ‚Laien‘ mag es zunächst absurd klingen, aber alle Organe lassen sich nach der Vorstellung der Fußreflexzonen auf bestimmte Bereiche des Fußes übertragen und von dort aus auch behandeln.
Dadurch kann die Durchblutung der jeweiligen Organe verbessert und demnach die Organtätigkeit verbessert werden.
Die Wirkung der Methode geht weit über den Körper hinaus und erfasst den ganzen Menschen, teils auch in seiner emotionalen Ebene. Gerade die Behandlung an den Füßen empfinden viele Menschen als besonders wohltuend, was nicht sonderlich verwunderlich ist, wenn man bedenkt in was für einer kopflastigen und profitbedachten Zeit leben.
Eine Behandlung dauert ungefährt 30 Minuten.
Für weitere Informationen: https://www.fussreflex.de/
Shiatsu
Das japansiche Wort Shiatsu 指圧 bedeutet „Fingerdruck“.
Die Ursprünge der Technik reichen bis ins 6. Jahrhundert zurück, als die chinesische Heilkunde – die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) – nach Japan gelangte und so die dortigen Behandlungstechniken nachhaltig prägte.
Die Fingerdruckbehandlung regt die natürlichen Körperfunktionen an und stimuliert das autonome Nervensystem, wodurch eine ausgleichende Wirkung auf den Patienten einwirkt - diese kann von Patient zu Patient variieren.
Im Fokus der Behandlung stehen hierbei die Meridianlinien (durch den Körper fließende Energieleitbahnen, welche u.a die Organe beeinflussen).
Die Behandelnde/der Behandelnde setzt an den Stellen und Punkten an, an denen es beim Patienten zu einem Ungleichgewicht der Energieströme gekommen ist.
Ziel ist es dieses Ungleichgewicht durch sanfte und ruhige Bewegungen, sowie durch verschiedene Drucktechniken zu lösen. Dadurch soll das körpereigene Gleichgewicht wiedergefunden werden, sodass der eigene Energiefluss wieder gesund und natürlich verlaufen kann.
Da Shiatsu auf einer weichen Unterlage auf dem Boden durchgeführt wird, ist es ratsam bequeme Kleidung mitzunehmen.
Eine Shiatsu-Einheit dauert zwischen 50 und 60 Minuten.